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HANDEL
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HANDEL
AC Nielsen Umsatzmonitor
Umsätze
haben leicht angezogen
Nach sprunghaften Auf- und
Abwärtsbewegungen in den vergangenen Wochen normalisieren sich die Umsätze im
LEH ohne Aldi in KW 41. Der fehlende Einkaufstag 3. Oktober – Feiertag – in
Woche 40 erklärt den hohen Anstieg von 8,2 % bzw. 123 Mio. €. Für das
bisherige Gesamtjahr lässt sich z.Zt. Positives berichten. Für den LEH ohne
Aldi ergibt sich bis Ende der 41. Woche ein Umsatzplus von 2,2 % im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum.
Umstellung von Spar auf Edeka bringt Unruhe
Obgleich die Integration der Spar in die Strukturen der Edeka konkrete Formen annimmt, wächst bei vielen Spar Händlern die Verunsicherung. Dreh- und Angelpunkt hierbei ist das Thema Konditionen, die die Edeka ihren Händlern künftig gewährt. Die Edeka Zentral-Vorgabe lautet, dass alle Händler gleich behandelt werden. In den Regionen zeigt sich nun allerdings, dass die Bereitschaft die Spar-Händler gemäß Vorgabe aufzunehmen, sehr unterschiedlich ausgeprägt ist.
In der Branche ist man sich einig, dass nur an Spar Händlern mit mehr als 600 qm Verkaufsfläche ein vitales Interesse besteht. In den Regionen ist die Edeka daran interessiert, die Belieferung an kleinere Großhändler abzugeben, die im Auftrag der Edeka die Händler mit Edeka Ware beliefern.
MEDIEN AM POS
Spezialfolien
für Kassen-Transportbänder von City Medien
HANDEL
Der Handel profitiert vom
Ferienende. Bei Flächen über 200 qm (ohne Aldi) konnte der Negativtrend der
vergangenen Wochen gestoppt werden. In der 35. Kalenderwoche legte der LEH im
Vergleich zur Vorwoche bei umgesetzten 1,676 Mrd. Euro um 6,7 % zu. Im Vergleich
zur Vorjahreswoche liegt das Umsatzplus bei 11,2 %. Danach ergibt sich
aufgelaufen seit Jahresanfang ein leichter Umsatzanstieg von 2,6 %.
real,- Umsätze schwächeln nach wie vor
Von bis zu zweistelligen Umsatzeinbußen berichten auch die Lieferanten.
Reall/Extra meldet für das erste Halbjahr aufgelaufen ein Minus von 9,2 %, flächenbereingt von 4,5 %. Trotz der aufwendigen Werbekampagne sei es Real bislang nicht gelungen die Talfahrt zu stoppen, es wird zur Zeit von anhaltenden Umsatz-Rückgängen bis in den zweistelligen Bereich berichtet.
Skeptisch wird auch die Preiskampagne beurteilt, sie gilt als wenig effektiv und für den Kunden schlecht nachvollziehbar.
Real´s Schwäche erstaunt vor dem Hintergrund, dass Systemwettbewerber wie Globus, Marktkauf und Hit ihrerseits von einer durchaus positiven Entwicklung sprechen.
Laut dem neuen real,-Verantwortlichen
Stefan Feuerstein ist die Strategie einer prägnanten Positionierung gegenüber
dem Kunden auf dem richtigen Weg.
Die deutsche Baumarktbranche könnte noch in diesem Jahr durch einen „big bang“ erschüttert werden, der den gesamten DIY-Handel mittelfristig grundlegend verändert.
Seit Jahren stagniert der Branchenumsatz bei ca. 37 Mrd. Euro. Dem Vernehmen nach, will die Hälfte der 10 führenden DIY-Händler auch in den kommenden Jahren die Verkaufsfläche weiter ausbauen. Durch regelmäßige und unverdrossen ausgefochtene Rabattschlachten liegt die Durchschnittsrendite nur noch bei 1 %.
Eine aktuelle Studie aus den
Reihen der Commerzbank (Autor der Expertise:
Dr. Jürgen Elfers) kommt zu der Schlussfolgerung, dass neben dem bereits
beschlossenen Praktiker-Verkauf auch die
dauerhafte Eigenständigkeit der Baumärkte von Globus, Marktkauf, Toom und Max
Bahr unsicher ist.
Aus seiner Sicht kommen nicht
etwa inländische Wettbewerber, sondern ausländische Finanzinvestoren für eine
Übernahme bzw. Beteiligung in Betracht. Ein wichtiges Motiv in den deutschen
Markt einzusteigen dürfte darin liegen, dass die starke Zersplittung der
Branche sich absehbar dem Ende zuneigt. Einen weiteren Beweggrund dürften die
grundlegenden Umwälzungen sein, die sich auf dem deutschen Wohnungsmarkt
abzeichnen.
MEDIEN AM POS
POS Coupon
System von Catalina
Bei dem System des Bad Homburger Coupon Spezialisten lösen Produkte beim Scannen den Ausdruck eines Coupons an einem speziellem Drucker an der Kasse aus.
Damit können die Zielgruppen von Rabattaktionen genau eingegrenzt werden.
Fazit: Geringe Streuverluste, statt Gießkannen-Prinzip. Ausgedruckt werden Gutscheine von führenden Markenartikelherstellern, die an diversen Tests teilgenommen haben. Erfolgreiche Testergebnisse über ein halbes Jahr führen bei der Edeka Südwest zur Installation von 1.200 Checkout-Kassen in ca. 200 Outlets und 750 Systemen in 36 Globus SBW. Marktkauf und Extra stehen laut Systemanbieter für weitere Tests an.
KONSUMENT
Wichtigste Kaufmotive zwischen Deutschen und ausländischen Nachbarn sehr unterschiedlich
Laut Brancheninformationsdienst „LP international“ sind die Deutschen Spitzenreiter, wenn es um regelmäßige Einkäufe beim Discounter geht. Dabei steht der Preis mit 80 % für sie als wichtigstes Kaufmotiv im Vordergrund, gefolgt von dem Qualitätsaspekt mit 73 %. Beim Verbraucher in Großbritannien liegt der Faktor Preis bei 46 %, die Verfügbarkeit bestimmter Artikel bei 30 % und der Qualitätsaspekt bei 23 %. Bei den Polen wird der Kauf beim Hard-Discounter mit 38 % durch den Preis, sowie 38 % Verfügbarkeit bestimmter Artikel und 30 % durch Qualitätsaspekte gesteuert. Beim französischen Konsumenten ist der Preisfaktor mit 72 % wichtig, gefolgt von 42 % Qualitätsaspekt und 31 % Verfügbarkeit bestimmter Artikel.
HANDEL
Zum dritten mal in Folge muss der Lebensmittel Einzelhandel mit Flächen über 200 qm einen Verlust von 4 % hinnehmen. Vergleichbar mit dem Vorjahr ist dies auf den Beginn der Ferienzeit zurück zu führen. Insgesamt liegt die Branche weiter über der Entwicklung des Vorjahres und zwar um 0,8 % in der Berichtswoche. Der Vier-Wochen-Indikator liegt noch 2,4 % über dem Vorjahr.
Die Metro-Group baut immer mehr auf das Ausland. Auf dem Heimatmarkt gehen die Umsätze in allen Sparten mit Ausnahme der C+C Märkte zurück. Der Umsatzverlust im ersten Halbjahr für den deutschen Markt liegt bei minus 1,3 %. Die Metro C+C Betriebe haben in Deutschland den Umsatz um 2,4 % gesteigert. Vor allem Real bereitet Probleme. Die SB- Warenhäuser und Verbrauchermärkte Real und Extra liegen im zweiten Quartal bei minus 11,7 %, flächenbereinigt bei minus 6,9 %. Die Vertriebslinien Mediamarkt und Saturn haben von April bis Juni auf dem deutschen Markt mit 0,7 % leicht zugelegt. Auch die Baumärkte verloren im Inland im zweiten Quartal 2,4 %.
Lidl liegt laut GFK vor Aldi
Im ersten Halbjahr verliert Aldi laut GFK weiterhin Marktanteile. Mit einem Umsatzrückgang von 4,0 % bleibt Aldi sogar hinter den Verbrauchermärkten und dem traditionellen Einzelhandel zurück. Große Verbrauchermärkte und SB- Warenhäuser weisen ein Minus in Höhe von 2,3 % auf. Eindeutiger Gewinner laut GFK ist Lidl Discount mit einem Umsatzzuwachs von 10,7 %.
MEDIEN AM POS
P.O.S. Radio legt
aktuelle TNS Infratest Reichweitenanalyse vor.
P.O.S. Radio ist nach wie vor der einzige Werbeträger am POS, der analog zur MA seine Reichweite jährlich überprüfen lässt und damit eine verlässliche Planungsgrundlage bietet.
Die qualitativen Ergebnissse 2005:
Die Qualität und Motivation des P.O.S. Radio Programms erzielte laut TNS Infratest nochmals eine Steigerung gegenüber 2004.
KONSUMENT
TNS Infratest mit neuem Family Food Panel
Bald soll es ein solches Panel in Deutschland geben. Analog dem seit fast 30 Jahren in Großbritannien existierenden Family Food Panel sollen damit folgende Fragen beantwortet werden:
Wer konsumiert was, wo und wann?
Wie verändert sich die Nutzung von Marken?
Welche Art Mahlzeit stellt eine Marke dar, wie und warum wird sie konsumiert?
Das Projekt soll Anfang 2006 mit einer Online Befragung und einer Stichprobe von insgesamt 11.000 repräsentativ ausgewählten Personen aus 4.200 Haushalten starten.
HANDEL
Der
Lebensmittel-Einzelhandel auf Flächen über 200 qm erzielte in KW 24 mit 1,678
Mrd. € ein Plus von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Den größten Anteil
an dieser Entwicklung haben die Discounter, allen voran Lidl. Allerdings konnten
in der Vorwoche 1,708 Mrd. € umgesetzt werden, was einem Minus von 1,7 %
entspricht.
Der noch vom Kartellamt zu genehmigende Spar-/Netto-Deal beschert der Edeka Gruppe einen Turboeffekt. Die geplante Übernahme von Spar und Netto werde die Ertragslage weiter steigern, so die Prognose des Edeka Chefs Alfons Frenk. Binnen zwei Jahren sei der Ebit um 10 Prozent auf 489 Mio. € gewachsen und liege damit bei 2 Prozent vom Umsatz.
Lt. Vorstandssprecher Dr. Achim Egner ist die Stärkung der Ertragskraft vorrangiges Ziel. Auf der Jahrestagung der Rewe in Hamburg schwor er Aktionäre und Genossen der Rewe auf seinen Kurs ein. Die Vertriebsbereiche und internen Strukturen werden demnach in den kommenden Monaten auf den Prüfstand gestellt.
Egner sieht die Rewe auf einem guten Weg. Das Ergebnis sei 2004 um 15 % auf 510 Mio. € gestiegen. Auch die Umsatzzahlen des ersten Quartals 2005 wecken Hoffnungen auf weitere Steigerungsmöglichkeiten.
MEDIEN AM POS
Extra Radio geht auf Sendung
KONSUMENT
Der
POSIS Trendletter 07/2005 erscheint am 9.8.2005.
HANDEL
Der Lebensmittel-Einzelhandel
auf Flächen über 200 qm konnte in KW 19 kräftig zulegen und verbuchte mit
1,881 Mrd. € einen Umsatzzuwachs
um 8,8 % gegenüber der Vorwoche. Im Vergleich zur Vorjahreswoche ergibt sich
Plus von 4,8 %. Auch der Vier-Wochen-Vergleich zeigt einen Umsatzanstieg in Höhe
von 9,8 %.
AC Nielsen Vertriebslinienvergleich
Nach
den starken Verlusten in den ersten beiden Monaten bei den SB-Warenhäusern
zeichnet sich dort im März erstmals in diesem Jahr ein Aufwärtstrend ab.
Insgesamt gesehen stagnierte die Branche – ohne Aldi – im ersten Quartal.
Auch die großen Verbrauchermärkte konnten im März 5,7 % mehr umsetzen, die
Supermärkte 2,9 %.
Gewinner im ersten
Quartal sind wieder einmal die kleinen Verbrauchermärkte mit einem flächenbereinigten
Zuwachs von 4,8 %. Auf der Verliererseite mit einem kräftigen Minus stehen die
kleinen Geschäfte unter 400 qm.
MEDIEN AM POS
P.O.S. Radio konzentriert sich bei der Metro
Group
zukünftig auf die Vermarktung der Metro C & C Märkte
Nachdem sich die Metro von
einem Großteil ihrer extra-Märkte trennt, stellt auch P.O.S. Radio sein
Engagement bei dieser Vertriebslinie ein. Stattdessen konzentriert man sich
jetzt auf das Kerngeschäft der Metro Group, die profitablen Metro Cash &
Carry Märkte. In diesen 113 Outlets wurde viel in eine optimale Empfangs- und
Beschallungstechnik investiert, so dass sich die Großmärkte optimal für die
Werbezeitenvermarktung eignen.
Zum Start der Werbezeitenvermarktung bietet P.O.S. Radio eine Special Offer.
KONSUMENT
Der
Trend zu Bonusprogrammen und Kundenkarten nimmt nach der Aufhebung des
Rabattgesetzes weiter zu. Mit einer Vielzahl von Kundenkarten sollen die
Verbraucher ins Geschäft gelockt werden. Allein der Marktführer Payback hat
bereits mehr als 22,5 Mio. Karten ausgegeben.
Laut
einer Umfrage der Lebensmittel-Praxis gibt es jedoch keine eindeutige Akzeptanz
der Kundenkarten beim Verbraucher. 75,4 % der Befragten gaben an, dass eine
Kundenkarte für sie nur interessant ist, wenn Preisnachlässe damit verbunden
sind. Auch
existiert eine gewisse Skepsis, dass die Kundenkarte nur ein Mittel zum Sammeln
von Kundendaten ist. Für 41,2 % ist die Kundenkarte mit entscheidend für die
Wahl der Einkaufsstätte.
HANDEL
Der Lebensmittel-Einzelhandel
auf Flächen unter 200 qm verzeichnete in KW 13 mit 1,48 Mrd. Euro im Vergleich
zur Vorwoche ein Umsatzminus von 483 Mio. €. Im Vergleich zur Vorjahreswoche
ergibt sich ein Minus von 135 Mio. Euro. Nach dem ersten Quartal liegen die Händler
knapp 3 % über den Vorjahresumsätzen.
Rewe verkauft Drogeriemärkte
Die Kölner Rewe Handelsgruppe verkauft ihre Idea Drogeriemärkte. Die dm-drogerie markt GmbH, Karlsruhe übernimmt 37 idea-Märkte mit 318 Mitarbeitern und baut damit das Filialnetz, insbesondere im Rhein-Main Gebiet, aus.
Weitere
91 Filialen mit insgesamt 685 Mitarbeitern gehen zum 1. Juli 2005 an Schlecker
Ehingen.
Die
Rewe-Gruppe konzentriert sich weiter auf den Ausbau des Stammgeschäftes
Lebensmittelhandel. Nach dem Verkauf bereits im Jahr 2004 von 90 Filialen im
Norden und Osten des Landes gehörten die noch verbleibenden idea-Drogeriemärkte
mit einem Umsatz von 130 Mio. Euro nicht mehr zu den strategischen Geschäftsfeldern
des Unternehmens.
Handelsunternehmen
2004 – Top 30 von Trade Dimensions/M+M Eurodata
| Unternehmen | Bruttoumsatz in Mio. Euro |
Abweichg.
z. Vorjahr in Prozent |
| Globus, St. Wendel | 3 541 | + 1,0 |
| Wal-Mart , Wuppertal | 2 800* | - 0,7 |
| Norma, Nürnberg | 2 650 | + 6,0 |
| Dohle-Gruppe, Siegburg | 2 408 | - 14,9 |
| dm-Drogeriemarkt, Karlsruhe | 2 200 | + 8,5 |
| Bartels-Langness-Gruppe, Kiel | 2 100 | - 0,9 |
| Rossmann, Burgwedel | 1 781** | + 45,6 |
| Müller, Ulm | 1 673 | + 5,9 |
| Coop Schleswig-Holstein, Kiel | 1 353 | - 2,3 |
| Bünting, Leer | 1 200 | 0,0 |
*geschätzt ; ** inkl. Umsätze 397 Mio. € von
kd Kaisers Drugstore - Quelle: Trade Dimensions/M+M
Eurodata
MEDIEN AM POS
Floor Graphics – Das plakative PoS Medium nun
auch in 1.406 Getränke-Abholmärkten buchbar
Der Marktführer im Bereich
Floor Graphics – Instore Media AG - erweitert nun sein LEH Outlet Angebot von
z.Zt. 2.431 Outlets um 1.406 Getränke Abholmärkte. Hierbei handelt es sich
sowohl um angegliederte Getränkemärkte der LEH Key Accounts, u.a. Marktkauf,
Real, WalMart, als auch um die filialisierten GAM Ketten, z.B. Kronland, Getränkeland,
Getränke-Profi, etc. Z.Zt. gewährt die Instore Media AG einen 10%igen Einführungsrabatt
für Floor Graphics Buchungen in den neuen Getränke-Abholmärkten.
KONSUMENT
AC
Nielsen Studie dokumentiert die erheblichen Unterschiede in Konsum und
Einstellung verschiedener Alterszielgruppen
Dem klassischen Bild von älteren
Menschen entsprechen lt. der Studie „Die Generation 45+: Best Ager – Best
Shopper“ noch am ehesten die „Oldies“, die rund 1/3 der über 45jährigen
ausmachen. Ihr Anteil am Kauf von Grundnahrungsmitteln ist hoch. Convenience
Produkte stoßen auf wenig Interesse, aber bei Functional Food greifen sie gerne
zu. Zweitstärkste Gruppe sind die „Gebildeten“; sie kaufen Handels- und
Industriemarken und haben eine hohe Affinität zu Bio-Produkten. Ihr
Gesundheitsbewusstsein und ihre ökologische Orientierung zeigen sich auch bei
der Wahl von unverarbeiteten Lebensmitteln und beim Kauf in Frische-Fachgeschäften.
Das dritte Segment sind die „Aktuellen“, die aktiv an der modernen
Informationskultur teilnehmen. Beim Einkauf achten sie auf Eigenmarken, da sie
an preisgünstigen Waren interessiert sind. Fertiggerichte beispielsweise sind
bei ihnen sehr beliebt. „Unbewusste“ stehen für das nächst größte
Segment. Diese Bevölkerungsgruppe achtet auf Sonderangebote, der Einkauf sollte
rasch und unkompliziert erledigt werden. Das gilt auch für das Kochen und so
greift diese Zielgruppe gerne zu Tiefkühlprodukten und Fertiggerichten. Das
kleinste Segment sind die „Unternehmungslustigen“. Ihr Körperbewusstsein lässt
sie zu Wellness-Produkten greifen, allerdings ist ihre Markenaffinität weniger
ausgeprägt, weswegen sie gerne zu Discountern gehen.
HANDEL
AC Nielsen Umsatzmonitor
Bislang höchster Wochenumsatz in diesem Jahr
In
der 9. KW wurde im Lebensmittel Einzelhandel auf Flächen über 200 qm mit 1,762
Mrd. € der bisher höchste Wochenumsatz in diesem Jahr erzielt, das ist ein
Plus von 7,8 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Gegenüber der Vorwoche
ergibt sich ein Plus von 7,4 Prozent, und kumuliert seit Jahresbeginn ein Plus
in Höhe von 2 %. Auch der Vier-Wochen-Vergleich scheint mit einem Umsatzanstieg
von 2,7 % diesen positiven Trend im Lebensmittel-Einzelhandel zu bekräftigen.
A.C. Nielsen Vertriebslinienvergleich
Einige Vertriebslinien verzeichnen einen schwachen Start ins neue Jahr. Besonders getroffen hat es die SB-Warenhäuser. Die Großflächen verloren im Januar 2005 nominal 10,6 Prozent. Vor allem der hohe Non Food Anteil dürfte die Großflächen massiv Umsatz gekostet haben. Selbst der kleinflächige Einzelhandel kann die SB-Warenhäuser in die Schranken verweisen. Das nominale Minus von 7,6 Prozent ist zwar heftig, doch die Märkte, die nicht aus dem Markt ausgeschieden sind, erzielen ein bereinigtes Minus von nur 1,9 Prozent. Auf der Gewinnerseite stehen kleine Verbrauchermärkte, die bereinigt mit 0,2 Prozent den Bestwert liefern.
Handelsunternehmen 2004 – Top 30 von Trade
Dimensions/M+M Eurodata
Nach den von Trade Dimensions/M+M Eurodata aktuell ermittelten Zahlen konnten die Top 30 im Jahr 2004 mit 214,236 lediglich ein Umsatzplus von 0,1 % erzielen. Das stärkste Wachstum konnte die Rewe-Gruppe verzeichnen. Trotz der fest gefügten Reihenfolge gibt es dennoch bemerkenswerte Entwicklungen: Aldi, Deutschlands Nummer 1 unter den Discountern konnte das Wachstumstempo der Vorjahre nicht halten und musste ein Umsatzminus von 2,9 Prozent hinnehmen.
Die Reihenfolge der Top Ten bleibt unverändert:
| Unternehmen | Bruttoumsatz in Mio. Euro |
Abweichg.
z. Vorjahr in Prozent |
| Metro Gruppe, Düsseldorf | 32 520 | + 0,9 |
| Rewe-Gruppe, Köln | 30 901 | + 1,7 |
| Edeka/AVA Gruppe, Hamburg | 29 232 | + 0,5 |
| Aldi-Gruppe, Mülheim | 22 000* | - 2,9 |
| Schwarz-Gruppe, Neckarsulm | 21 300* | + 5,2 |
| KarstadtQuelle, Essen | 14 170* | - 8,6 |
| Tengelmann-Gruppe, Mülheim | 13 020 | - 0,7 |
| Spar AG, Schenefeld | 8 650* | - 3,9 |
| Lekkerland-Tobaccoland, Frechen | 8 500 | + 3,3 |
| Schlecker, Ehingen | 5 400 | - 3,6 |
Bei
der Betrachtung der Food Umsätze ergibt sich ein anderes Bild. Hier führt
Edeka/AVA, gefolgt von Rewe, Aldi, Schwarz-Gruppe, Metro, Spar, Tengelmann,
Lekkerland-Tobaccoland, Schlecker und Norma. Gegenüber dem Vorjahr konnte die
Edeka bei den Food Umsätzen jedoch nur 0,5 % zulegen, während die Rewe-Gruppe
ein Umsatzplus von 4 % erzielen konnte. Die Schwarz-Gruppe liegt mit einem Erlös
von 17 Mrd. € nur noch knapp hinter Aldi. Die Metro konnte
im reinen Food Ranking nur noch Platz 5 erzielen.
MEDIEN AM POS
HANDEL
Aktueller A.C. Nielsen
Umsatzmonitor
Die
Umsatzkurve in den ersten Wochen des neuen Jahres zeigt deutlich nach oben. Der
Lebensmittel-Einzelhandel auf Flächen über 200 qm konnte in den ersten vier
Wochen erstmals deutlich mehr umsetzen als vor Jahresfrist. Der Erlös erhöhte
sich um 3,2 % auf 1,641 Mrd. €. Die in den ersten vier Wochen erlösten 6,484
Mrd. € liegen um 0,6 % über den Vorjahreszahlen.
Demzufolge kommentiert A.C. Nielsen die LEH Umsätze Januar – Dezember 2004 wie folgt:
Der
Lebensmittel-Einzelhandel - ohne Aldi - verliert leicht mit 0,4 %.
Ohne
Discounter zeigt sich ein deutliches Minus von 1,6 % für den LEH.
Discounter
ohne Aldi wachsen um 3,6 % und sind auch 2004 die Gewinner im LEH.
Die
großen Verbrauchermärkte erlösen 1 % mehr als im Vorjahr.
Kleine
Verbrauchermärkte bleiben mit 0,7 % leicht im Plus.
SB-Warenhäuser
verlieren 1,2 %, insbesondere durch die schwache zweite Jahreshälfte.
Supermärkte
liegen mit 1,4 % unter Vorjahresniveau.
KONSUMENT
Preis wichtiger als Qualität – Ergebnisse der aktuellen GfK-Studie zu
Lebensmitteleinkauf in Europa
Beim Lebensmittelkauf ist den
meisten Europäern der Preis wichtiger als die Qualität. Am preisbewusstesten
sind dabei Deutsche, Franzosen und Polen. Italiener dagegen legen mit Abstand am
meisten Wert auf Qualität.
Die
deutschen Verbraucher, seit längerem bekannt als Europas „Pfennigfuchser“,
achten auch bei Lebensmitteln in erster Linie auf den Preis. Mit knapp 62 % der
Befragten nimmt Deutschland in Europa den Spitzenplatz ein.
Die Ergebnisse stammen aus der Studie "European Consumer Study 2004".
Im Rahmen dieser Untersuchung befragte die GfK Marktforschung im Auftrag
des GfK-Nürnberg e.V. insgesamt rund 9.400 Verbraucher in acht Ländern der
europäischen Union.
MEDIEN AM POS
Mit
einer neuen Idee startet der Deutschland-Ableger des britischen Unternehmens
Medienloft ins neue Jahr. Das System sieht wie eine gewöhnliche PoS
Installation aus. Ein großer Bildschirm mit Werbeeinblendungen stimuliert zum
Einkaufen. Die Bedienung erfolgt mit dem Handy des Interessenten. Er kann damit
am Terminal Informationen abrufen oder einen Bestellvorgang auslösen. Vorteile
des Systems:
·
Die Anonymität des Nutzers wird gewahrt, weil bei der Eingabe von
Daten keinen neugierigen Blicken ausgesetzt.
·
Das System arbeitet unabhängig von Ladenöffnungszeiten, weil es auch im
Schaufenster platziert werden kann:
·
Durch die gewonnenen Verbindungsdaten haben die Händler die Möglichkeit;
bei den Kunden aktiv nachzufassen, vorausgesetzt die Zustimmung hierfür liegt
vor.
HANDEL
Aktueller A.C. Nielsen
Umsatzmonitor
Überraschend gutes Weihnachtsgeschäft
Die
Verbraucher bescherten dem LEH mit Verkaufsflächen über 200 qm in der 52.
Woche den höchsten Jahresumsatz. 1,977 Mrd. € bedeuten zur Vorwoche eine
Steigerung von 4,8 %. Dennoch wurde 2004 die Umsatzmarke von 2 Mrd. € nicht überschritten,
wobei die Vergleichbarkeit mit 2003 durch die volle Verkaufswoche KW 53
eingeschränkt ist.
Versöhnlicher
Jahresabschluss 2004 im LEH
Dem Markt der Fast Moving Consumer Goods bescheinigt Fred
Otto, AC Nielsen, für 2004 nur ein leichtes Minus.
Wie sieht es im Handel aus? Karstadt erreicht nur mit Mühe die Prognose von 7 %
Minus. Metro erzielt ein Plus von 5,5 %. Die Discounter sind nach wie vor besser
als der Markt, aber die Wachstumsraten sind moderater geworden. Ein ordentliches
Plus verzeichnet die Edeka. Zufrieden ist man auch bei der Dohle Gruppe, die ein
Plus von 1,1 % für 2004 meldet.
Das Geschäft auf der Großfläche war hingegen auch 2004 schwierig. Real und
Extra verzeichnen deutliche Rückgänge. Die Marktkauf SBW kommen
flächenbereinigt mit einem Minus von 0,5 % davon.
Die Fachhändler Media Markt, Saturn, Rossmann und dm haben bewiesen, dass
selbst in schwierigen Zeiten Zuwächse möglich sind.
KONSUMENT
Kundenmonitor
2004 zeigt gute Service Noten für den LEH
Die
aktualisierte Studie der Münchener Service-Barometer AG, die die
Kundenorientiertung verschiedener Handels- und Dienstleistungsbranchen
untersucht, zeigt folgende Ergebnisse:
Während
die Vertriebslinie Supermärkte Vertrauen der Konsumenten hinzu gewinnen konnte,
müssen die Discounter Federn lassen. Vor allem Aldi Nord und Süd erleiden
empfindliche Einbußen in der Kundengunst um einen Zehntelpunkt zum Vorjahr.
Mitbewerber Lidl verliert geringer. Die Hit SB-Warenhäuser sind die Aufsteiger
in der Kundengunst beim Lebensmitteleinkauf. Sie teilen sich erstmals den
Spitzenplatz mit dem langjährigen Favoriten Globus, St. Wendel (Note 2,2). Sehr
gute Ergebnisse realisieren die Edeka Märkte , die sich um 0,13 Punkte auf Note
2,3 verbessern konnten. Die Walmart SB-Warenhäsuer konnten sich vom letzten
Platz nach vorne arbeiten und die rote Laterne an die Real SBW übergeben.
Kontinuität ist bei den Drogeriemärkten zu verzeichnen. Ihre Zufriedenheit
quittieren die Verbraucher mit der Note 2,24.
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